Jagdgebrauchshundverein Mönchengladbach e.V.
Jagdgebrauchshundverein Mönchengladbach e.V.

Der JGV Mönchengladbach e.V. ist Mitglied des Jagdgebrauchhundverband e.V. und führt Prüfungen nach den Prüfungsordnungen dieses Verbandes durch.
 
Im Auftrag der Kreisjägerschaft Mönchengladbach führen wir die Brauchbarkeitsprüfung nach der BPO des Landes NRW durch. 

Anbei ein kleiner Überblick über Einzelheiten zur Duchführung der Prüfungen!

Quelle: JGHV

 

Führen ohne Jagdschein

 

Um auf den jagdlichen Prüfungen des JGHV und all‘ seiner Mitgliedsvereine führen zu dürfen muß der Führer grundsätzlich den Besitz eines gültigen Jahresjagdscheines nachweisen können. Während es gem. PO z.B. bei der VSwP/VFsP und VStP keinerlei Ausnahmen hiervon gibt, kann der Prüfungsleiter bei anderen Prüfungen im begründeten Einzelfall eine Ausnahme zulassen, wenn dies aus züchterischen oder jagdlichen Gründen notwendig ist.

Die Stammbuchkommission des JGHV hat sich, beauftragt durch die Verbandsversammlung des JGHV 2015, Gedanken gemacht, wie in diesen Fällen, insbesondere bei der VGP und VPS, einheitlich vorgegangen werden kann und muß.

Allgemein verbindliche Regelungen

1. Ausnahmeanträge sind seitens des Hundebesitzers (Hundeführers) gegenüber dem Prüfungsleiter schriftlich zu begründen und wenn möglich mit der Nennung einzureichen.

2. Sofern der Prüfungsleiter den Ausnahmefall anerkennt und den Führer zur Prüfung zulässt (was stets in seinem freien Ermessen liegt), ist die schriftliche Begründung als Bestandteil der Prüfungsunterlagen mit den sonstigen Unterlagen dem Stammbuchamt zuzuleiten.

3. Jede Ausnahme bezieht sich stets auf den speziellen Einzelfall.

4. Ausnahmen können z. B. sein:

a. die plötzliche Erkrankung oder der Tod des Hundeführers

b. in Ausbildung zum Jagdschein befindliche Personen (Teilnahme an einem Jagdscheinkurs nachgewiesen)

c. andere, ähnlich gelagerte Fälle.

5. Ausnahmen dürfen nicht zur Regel gemacht werden! Wer keinen gültigen Jagdschein hat, kann also nicht wiederholt auf Prüfungen führen, bei welchen nur im Ausnahmefall das Führen ohne Jagdschein gestattet ist.

6. Nachstehende Regelungen gelten insbesondere für das Führen auf Verbandsgebrauchsprüfungen (VGP) und Verbandsprüfungen nach dem Schuss (VPS). Verbandsvereinen welche diese Prüfungen nicht durchführen, wird empfohlen bei ähnlichen Prüfungsfächern analog vorzugehen, bzw. diese Regelung auch, sofern vom Prüfungsinhalt vergleichbar, bei den Anlageprüfungen der Zuchtvereine anzuwenden.

 

7. Bei der Prüfung eines Hundes, dessen Führer keinen eigenen, gültigen Jagdschein nachweisen kann, werden alle im Prüfungsablauf notwendigen Schüsse durch eine zum Schießen berechtigte Person abgegeben. Die zum Schießen berechtigte Person muss bei allen betreffenden Prüfungsfächern vor, während und nach der Schussabgabe, soweit untenstehend nicht anders bestimmt, unmittelbar neben dem Führer stehen bzw. gehen. Führer und Schütze bilden eine Einheit. Die geführte Waffe muss für den Hund stets optisch erkennbar sein.

 

Spezielle Regelungen bezüglich VGP / VPS (JGHV VGPO / VPSO)

Meldung zur Prüfung §3

Durch die Unterschrift des Anmeldenen auf Formblatt1 (Nennung) ist gegenüber der Prüfungsleitung der ausreichende Haftpflichtversicherungsschutz des Hundes dokumentiert. Der Anmeldende trägt damit die volle Verantwortung. Es ist nicht Aufgabe der Prüfungsleitung vor Prüfungsbeginn Versicherungsverträge zu überprüfen.

Buschieren §15 und Schussfestigkeit bei Feld- oder Waldarbeit §43 (letzteres nur VPS)

Beim Führen ohne Jagdschein, muss die zum Schießen berechtigte Person unmittelbar neben dem Führer gehen. Führer und Schütze bilden eine Einheit.

Schussfestigkeit bei der Wasserarbeit §25

Bei einem Führer, der keinen Jagdschein hat, schießt eine berechtigte Person. Bei der Schussabgabe muss diese unmittelbar neben dem Führer stehen, so dass Führer und Schütze eine Einheit bilden. Die Waffe muss für den Hund optisch erkennbar sein. Schießt der Wasserobmann (§18(1)) oder eine vom Veranstalter bestimmte Person für alle Teilnehmer, so hat diese Person ebenfalls unmittelbar neben dem jeweiligen Führer zu stehen.

Verhalten auf dem Stand §39

Die zum Schießen berechtigte Person steht unmittelbar neben dem Führer ohne Jagdschein und gibt die notwendigen Schüsse ab.

Ablegen §42

Sobald der Führer ohne Jagdschein den vorher beschriebenen Punkt außerhalb Sichtweite seines Hundes erreicht hat, schießt der Richter, der sich für diese Arbeit am vorgesehenen Punkt zur Schussabgabe positioniert hat. Soll eine andere berechtigte Person schießen, so hat sich diese vor(!) der Arbeit aller Hunde der Prüfungsgruppe zu dem positionierten Richter zu bewegen und seinen Anordnungen Folge zu leisten.

Schussruhe bei abstreichenden Federwild bzw. ablaufenden Haarwild §45 (VGPO)

Bei einem Führer ohne Jagdschein geht der berechtigte Schütze, ohne den Hund oder den Führer zu behindern, in angemessener Nähe (Schrotschussentfernung) zum Führer bei der Suche mit und gibt nach Aufforderung der Richter die notwendigen Schüsse ab. Bei der Schussabgabe hat er sich so zu positionieren, dass ein Beschießen des Wildes auf waidgerechte Entfernung möglich ist und Führer und Hund durch die Schussabgabe nicht gefährdet werden.

Besteht die Möglichkeit, dass während der Feldarbeit einer VGP Federwild erlegt werden kann, so ist dies vorab in der Ausschreibung zu veröffentlichen (§1 (4)a VGPO). Das Erlegen von Federwild muss bei dieser Prüfung dann für alle Prüfungsteilnehmer- und damit auch für den, den Hundeführer ohne Jagdschein begleitenden Schützen - erlaubt sein.

 

Stammbuchkommission des JGHV im Juli 2015

INFO:

Zulassung von Hunden mit Registrierpapieren zu Verbandsprüfungen des JGHV

§ 23 Die Verbandsprüfungen
(Gültig ab 01.01.2011)
(1) Eine sorgfältige, an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtete und objektiv kontrollierte Zucht schafft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung gesunder, wesensfester, sozialverträglicher und ihren jeweiligen Aufgaben ge­wachsener Jagdhunde. Sie dient damit tierschützerischen Belangen sowohl in Bezug auf das bejagte Wild als auch den Jagdhund selbst.

Das Prüfungswesen dient der Feststellung der Leistungsfähigkeit der Hunde für die Jagd, züchterischen Belangen in Bezug auf die Gesamtpopulation einer Rasse und schafft die Grundlage für Wertschätzungen.

(2) Alle dem JGHV angehörigen Vereine zu § 3 (1) Nr. 1 a) – e) der Satzung sind kraft ihrer Mitgliedschaft berechtigt, Prüfungen unter Beachtung der Prüfungsordnungen und der Rahmenrichtlinien des JGHV auszurichten.

(3) Es wird unterschieden zwischen

a) Prüfungen und Leistungszeichen, die allgemeinverbindlich sind (z. B. VSwP, VPS, Btr, AH usw.). Diese werden von der Hauptversammlung des JGHV beschlossen,

b) gemeinsamen Zucht- und Gebrauchsprüfungen der Vorstehhunde (VJP, HZP, VGP), durch die die Vergleichbarkeit und Erhaltung eines der Jagdpraxis entsprechenden Leistungsstandards gewährleistet werden soll. Diese Prüfungs­ordnungen werden von den Vorstehhundzuchtvereinen und von den Vereinen, die regelmäßig mindestens alle 2 Jahre diese Prüfung durchführen, auf der Hauptver­sammlung des JGHV beschlossen,

c) sonstigen Prüfungen der Zuchtvereine, deren Prüfungsordnungen von diesen be­schlossen werden.

(4) An den Prüfungen gem. Abs. 3 dürfen teilnehmen alle anerkannten Jagdhunde,
das sind

a) im Zuchtbuch eines dem JGHV und VDH angehörenden Zuchtvereins/Verbandes eingetragene Jagdhunde, sowie im VJT und VJB gezüchtete Hunde ( Bestands­schutz )

b) im Ausland gezüchtete Jagdhunde, deren Rasse durch einen zuchtbuch­führ­enden Verein im JGHV vertreten ist und deren Ahnentafel mit dem FCI – Stempel
versehen ist.

c) alle von einem Zuchtverein / Verband registrierten und durch den Aufdruck
des „Sperlingshundes“ auf dem Registrierpapier qualifizierten Jagdhunde.

(5) An den Leistungsprüfungen (z. B. VGP, VSwP, VFSP, VStP) dürfen darüber hinaus
teilnehmen alle zugelassenen Hunde, das sind

a) im Ausland gezüchtete Jagdhunde bestimmter Rassen und deren Nachkommen, die nicht unter (4) b fallen mit einer von der FCI anerkannten Ahnentafel, deren Identität vom VDH geprüft ist und

b) in Deutschland gezüchtete Jagdhunde bestimmter Rassen mit Ahnentafel eines VDH-Zuchtvereins, der nicht Mitglied im JGHV ist.

(6) Übergangsvorschrift : Diese Bestimmungen treten ab 01.01.2011 in Kraft

Die Zulassung auf Grundlage der Zweckbestimmung des Verbandes wird vom Präsidium des JGHV einmal widerruflich für die jeweilige Rasse nach Absprache mit dem VDH erteilt.

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